Logbuch Tag 2: Nervenkitzel vor der Schleuse, Wetterkapriolen & weiche Knie in Minden

Bianka auf Bootsfahrt

Logbuch Tag 2: Nervenkitzel vor der Schleuse, Wetterkapriolen & weiche Knie in Minden

Siehe da – das Daumendrücken hat geholfen! Schon gestern Abend brach die Sonne plötzlich wieder durch die Wolkendecke und heute Morgen wurden wir von ihren warmen Strahlen geweckt. Da der Wetterbericht für heute nur leichte Schauer voraussagte, stand unsere Entscheidung schnell fest: Wir bleiben wie geplant in Minden und machen uns einen schönen Tag!

Auf dem Weserradweg nach Porta Westfalica

Die Fahrräder waren ruckzuck, nach einem tollen Frühstück, von Bord geladen und dann ging es auch schon los. Bei herrlichem Sonnenschein rollten wir auf dem wunderschönen << Weserradweg in Richtung Porta Westfalica. Unser Ziel: Das imposante Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Die Landschaft unterwegs war traumhaft schön. Allerdings zeigte sich das Wetter gewohnt abwechslungsreich: Sonne und Nieselregen wechselten sich in munterer Regelmäßigkeit ab, bis wir schließlich einen ungeplanten Stopp einlegen mussten – ein richtig kräftiger Schauer breitete sich direkt über uns aus. Zum Glück sind wir als waschechte Skipper perfekt ausgerüstet, denn Regenjacken und Schirme hatten wir natürlich parat!

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Planänderung am Steilhang (Zur Freude der Waden!)

Nach der kurzen „Husche“ wollten wir dann aber endlich hoch zum << Kaiser Wilhelm Denkmal... Na ja, das Problem war: Es gab entweder nur einen reinen Fußgänger-Wanderweg oder einen Fahrradweg, der schlichtweg auf der steilen Straße hoch zum Denkmal endete. Das war uns mit den Rädern tatsächlich zu gefährlich, und wir haben kurzerhand umgedreht.

(Und ich, Bianka, habe mich natürlich insgeheim riesig gefreut, dass ich diesen steilen Berg nicht hochstrampeln musste... lach!) Da wir zum Glück bereits Ende April mit dem Auto dort waren, wussten wir ja schon, wie wunderschön die Aussicht von ganz oben am Denkmal ist.

Kulinarischer Geheimtipp: Die Schiffermühle Minden

Zurück in Minden meldete sich der Hunger. Wir haben in der << Gaststätte „Schiffermühle“ Halt gemacht und dort einen Mittagsimbiss eingelegt. Es war absolut lecker, das Personal super freundlich und die Kulisse einfach richtig idyllisch. Können wir euch nur wärmstens empfehlen!

Das Tolle: Eine voll funktionierende Schiffermühle befindet sich als Schaudenkmal direkt davor und kann ganz unkompliziert – und sogar ohne Eintritt – besichtigt werden.

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Das große Zittern: Morgen wird es ernst!

Nach unserer Stärkung wollten wir aber unbedingt noch zur großen Weserschleuse, um uns die Schleusungen einmal direkt aus nächster Nähe anzusehen.

Puh... mir zittern jetzt noch die Beine! Morgen müssen wir da nämlich selbst durch. Andre strahlt zum Glück die absolute Ruhe aus, hat gar keine Bange und freut sich schon richtig drauf. Aber ich? Na ja, ich werd das schon irgendwie schaffen! Es ist immerhin das allererste Mal, dass wir so eine Schleuse komplett zu zweit und vollkommen aktiv meistern – anstatt wie sonst nur Zuschauer und Mitfahrer zu sein. Aber hey: Ein Profi ist noch nicht vom Himmel gefallen, und jeder Anfänger schafft es mal!

Perfektes Timing und Abendplanung

Nach knapp 26 Kilometern auf dem Tacho kamen wir wieder glücklich am Boot an. Jetzt gab es erst einmal einen extrastarken Kaffee, damit sich Biankas Nerven wieder etwas beruhigen (lach). Kaum hatten wir die Räder wieder sicher an Bord verstaut, kam auch schon ein gewaltiger Regenguss runter – perfektes Timing!

Nun lassen wir den Abend ganz entspannt an Deck ausklingen. Ein bisschen Arbeit steht noch an, und danach werde ich noch ein bisschen das Belegen der Leinen „auf Slip“ üben. Ich kann das zwar, aber Sicherheit geht schließlich vor!

Morgen früh geht es dann durch die Schleuse und weiter zur Marina Petershagen.

Drückt mir ganz fest die Daumen für die Schleusung! ?⛵

LG André und Bianka

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